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Schweizer MS Register: Verhaltensänderung nach der Diagnose

Das Schweizer MS Register wächst kontinuierlich: Über 1‘300 Betroffene nehmen bereits teil. Der aktuellen Grafik des Monats lässt sich entnehmen, wie sich das Verhalten von Betroffenen nach der Diagnose verändert hat.

Eine MS-Diagnose ist für viele Betroffene ein einschneidendes Erlebnis, das Veränderungen nach sich zieht. Die Grafik des Monats März zeigt einige Verhaltensänderungen auf, die Betroffene nach der Diagnose aufweisen. Einige dieser Veränderungen werden bewusst getroffen, andere sind durch die Krankheit bedingt. Ab der Mittelachse nach links ist ersichtlich, was nach der Diagnose reduziert wird. Die Balken nach rechts zeigen Tätigkeiten, die vermehrt eine Rolle spielen.

Weniger Sport, mehr Entspannung

Es fällt auf, dass viele Betroffene nach der Diagnose weniger Sport treiben und weniger körperlich aktiv sind. Dies schliesst aber auch jene mit ein, die sich aufgrund ihrer Einschränkungen weniger bewegen können. Grundsätzlich ist Bewegung aber auch bei Multipler Sklerose ein wichtiger Faktor, der sich meist günstig auf die Lebensqualität auswirkt.

Das zunehmende Interesse an Methoden zur Entspannung und bewusstem Umgang mit Stress sowie die Abnahme an sozialen Kontakten sind im Hinblick auf die psychische Belastung zu deuten, die eine MS-Diagnose mit sich bringen kann. Fast 40 Prozent verzichten nach der Diagnose auf Alkoholkonsum.

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