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Treffpunkt Forschung: Gründe für die Zunahme von MS

Weshalb haben die MS-Häufigkeiten in den letzten 30 Jahren zugenommen? Dieser Frage gehen Forschende des Schweizer MS Registers nach.

In der Serie «Treffpunkt Forschung» stellen Forschende, die von der MS-Gesellschaft finanziell unterstützt werden, ihre Projekte vor. Lesen Sie hier die Zusammenfassung eines Projekts des Schweizer MS Registers von PD Dr. Vladeta Ajdacic-Gross, Dr. Nina Steinemann und Prof. Viktor von Wyl. In einem Online-Workshop können Sie sich ausserdem direkt mit den Forschenden austauschen.

Unser Projekt

Forschungsarbeiten aus dem Schweizer und dem dänischen MS Register haben gezeigt, dass die MS-Häufigkeiten in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Die Frage ist nun: weshalb? Eine direkte Antwort darauf gibt es noch nicht, aber inzwischen eine indirekte.

Das MS Register hat verschiedene Gruppen von MS-Betroffenen identifiziert und dann untersucht, wie sich deren Zusammensetzung über die Zeit hinweg veränderte. Es zeigten sich zwei Trends. Jene Gruppen haben zugenommen, bei denen…

  1. ... MS-Betroffene häufig über Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) berichteten. Dies weist auf eine (immer) später erfolgende Infektion mit dem Epstein-Barr Virus hin, die bekanntermassen das MS-Risiko erhöht.
  2. ... das Alter bei MS-Beginn höher ist. Dazu trägt auch wieder das «verspätete» Epstein-Barr Virus bei. Daneben gibt es einen weiteren Mechanismus, den wir noch besser einordnen und verstehen müssen.

Unsere Motivation

Wir forschen für ein besseres Verständnis der MS und möglicher präventiver Massnahmen.

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