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Schweizer MS Register: Unterstützung durch Angehörige

Die Grafik des Monats Juni ermöglicht einen Einblick in die Aufgaben, die Angehörige von Menschen mit Multipler Sklerose häufig übernehmen.

Erhält eine Person die Diagnose MS, sind die Menschen in ihrem Umfeld immer mitbetroffen. Zusätzlich zur psychischen Belastung, die entstehen kann, übernehmen Angehörige häufig Betreuungs- oder Pflege-Aufgaben. Die aktuelle Grafik des Monats zeigt auf, welche Art Unterstützung die am MS Register teilnehmenden Angehörigen leisten.

Mit weitaus am meisten Stimmen geben 87 Prozent der Teilnehmenden an, dass sie Halt im emotionalen Bereich bieten. Dabei sind sie wegen der MS stärker engagiert, als es sonst üblich wäre. Auch Unterstützung im sozialen Bereich wird von über 80 Prozent geleistet, sei es durch die Aufrechterhaltung von Freundschaften oder etwa durch Transporte zum Einkaufen oder zu Terminen. Pflege/medizinischer Support meint pflegerische Tätigkeiten wie Waschen, Kleiden oder Wechseln des Blasenkatheters, aber auch die Interessenvertretung gegenüber medizinischen Fachpersonen oder Hilfe bei der Medikamenteneinnahme. Mit 33 Prozent sieht sich ein nicht unwesentlicher Teil der Angehörigen durch die Erkrankung der nahestehenden Person vermehrter finanzieller Belastung ausgesetzt.

Die Schweiz. MS-Gesellschaft bietet verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung oder Weiterbildung für Angehörige an:

Angehörigen-Support

>> Beratung zu pflegerischen, medizinischen oder sozialen Fragen

Veranstaltungen

>> Freizeitevents und Bildungsangebote für Angehörige

Kinaesthetics

>> Schmerzfreie Mobilisation lernen