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Schweizer MS Register: Einfluss auf Erwerbstätigkeit

Die Grafik des Monats Juli über das Schweizer MS Register zeigt den Zusammenhang zwischen Dauer der Multiple-Sklerose-Erkrankung und dem Verbleib im Erwerbsleben. Erwartungsgemäss wird der Anteil Betroffener im Arbeitsleben kleiner, je länger jemand die Diagnose hat.

In der Grafik ist auf der Horizontalen der prozentuale Anteil der MS-Betroffenen im Schweizer MS Register angegeben, die erwerbstätig sind. Auf der Vertikalen ist die Anzahl Jahre abgebildet, die seit der Diagnosestellung jeweils vergangen sind. Die Grafik schliesst sowohl Voll- als auch Teilzeitarbeit ein und berücksichtigt ausschliesslich Personen im Erwerbsalter, das heisst mindestens 18 Jahre alt und noch nicht im Pensionsalter.

Schon zum Zeitpunkt der Diagnose waren 22 Prozent der Register-Teilnehmenden nicht berufstätig. Dieser Anteil nimmt stetig zu, je länger die Diagnosestellung her ist. Von allen Betroffenen ohne Erwerbstätigkeit gab gemäss eigenen Angaben die Hälfte ihre Stelle aufgrund der MS auf.

Die Multiple Sklerose beeinflusst aber auch Personen, die erwerbstätig bleiben. Knapp 40 Prozent gaben an, dass sie ihre berufliche Tätigkeit wegen der MS anpassen mussten. Auch hier spielt die Dauer seit der Diagnose eine Rolle: Nach vier Jahren waren 78 Prozent der Betroffenen zwar weiterhin berufstätig, davon mussten aber 30 Prozent Änderungen vornehmen (z.B. Arbeitszeit reduzieren); nach 20 oder mehr Jahren war es bereits mehr als die Hälfte (52%) der noch Erwerbstätigen. Die Zahlen zeigen, dass die Diagnose in den meisten Fällen einen grossen Einfluss auf das Berufsleben hat.

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