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Umfrage: Informationsquellen und -angebote zum Thema «Coronavirus»

Kurz nach Beginn der zweiten Corona-Welle hat das Schweizer MS Register eine weitere Zusatzbefragung zum Thema «Coronavirus» veröffentlicht. Diese zweite Umfrage thematisiert neben dem psychischen und körperlichen Befinden der MS-Betroffenen seit der ersten Corona-Welle zusätzlich auch neue Themenbereiche: Es geht um Veränderungen der persönlichen Situation durch das Coronavirus und Fragen zum Informationsangebot und zu Informationsquellen rund um das Thema.

In der zweiten Zusatzumfrage zum Thema «Coronavirus» wurden die Registerteilnehmenden unter anderem gefragt, wie gut sie sich zum Thema «Coronavirus» und damit zusammenhängenden MS-spezifischen Fragestellungen (zum Beispiel medizinische Versorgung, Vorsichtsmassnahmen) informiert fühlen und welche Informationsquellen hauptsächlich genutzt werden.

Seit dem Start der zweiten Umfrage zum Thema «Coronavirus» kurz vor Weihnachten 2020 haben bereits über 720 Registerteilnehmende teilgenommen. Die Hälfte all dieser Personen hat angegeben, dass sie sich gut zu Corona- und MS-spezifischen Fragestellungen (medizinische Versorgung, Vorsichtsmassnahmen) informiert fühlt, knapp 20% fühlen sich sogar sehr gut informiert. Lediglich 22% fühlen sich mittelmässig informiert (7% fühlen sich eher schlecht informiert und knapp 2.5% schlecht informiert).

Zur Frage, welche Informationsquellen zum Thema «Coronavirus» genutzt werden, gaben die Teilnehmenden Folgendes an: Mit 70% wurde das Internet am meisten genutzt, gefolgt von 62% an Informationen aus Zeitungen, Fachzeitschriften und Nachrichten (Radio / TV). Mehr als die Hälfte (54%) nannte je die Schweiz. MS-Gesellschaft sowie ärztliche Betreuungspersonen als wichtige Informationsquelle. Weitere 27% gaben das soziale Umfeld als zusätzliche Informationsquelle an und 4% der Teilnehmenden nannte Informationsquellen wie internationale MS-Gesellschaften, den Arbeitgeber, Kantonale Corona-Infoseiten sowie das BAG.

In Bezug auf die Nützlichkeit der Informationen gaben fast zwei Drittel (60%) der Teilnehmenden an, dass das Angebot der Schweiz. MS-Gesellschaft mit spezifischen Sonderdienstleistungen (digital und telefonisch) sehr hilfreich war. Hier haben viele Teilnehmende auch mit eigenen Worten die Qualität und Nützlichkeit für sie persönlich zusammengefasst. «Ich fühle mich unterstützt und gut informiert», «Ich finde verlässlichen fachlichen Rat», «Telefonische Auskünfte helfen in der Zeit der Isolation sehr», «Gute Informationsquelle ohne viel zeitlichen Aufwand».

Die Daten dieser zweiten Umfrage zum Thema «Coronavirus» zeigen, dass sich gut zwei Drittel der Teilnehmenden gut bis sehr gut informiert fühlt und dass vor allem digitale Kanäle als Informationsquellen genutzt werden. Zudem werden die spezifischen Sonderdienstleistungen der MS-Gesellschaft (wie z.B. telefonische Beratungen, Abend – und Wochenendinfoline) als sehr hilfreich erachtet und auch durch viele persönliche Kommentare als wichtig betont.

Diese Daten helfen, diese Sonderdienstleistungen in Zeiten der Corona Pandemie noch optimaler den Bedürfnissen der MS-Betroffenen anzupassen und hilfreich zu gestalten.

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