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Treffpunkt Forschung: MS bei Kindern

Wie verläuft die MS bei Kindern und Jugendlichen und wie kann die Krankheit therapiert werden? Dieser Frage geht ein Forschungsteam der Universität Bern nach.

In der Serie «Treffpunkt Forschung» stellen Forschende, die von der MS-Gesellschaft finanziell unterstützt werden, ihre Projekte vor. Lesen Sie hier den Bericht von PD Dr. med. Sandra Bigi, Universität Bern. In einem Online-Workshop können Sie sich ausserdem direkt mit der Forscherin austauschen.

Unser Projekt

MS im Kindes- und Jugendalter ist eine seltene Erkrankung und verläuft anders als bei Erwachsenen. Während sich die jungen Patienten gut von den einzelnen Schüben erholen, beeinflusst der chronische Entzündungsprozess das Gehirn, das sich noch in Entwicklung befindet, negativ. Das führt früh zu Symptomen, die bei MS-Beginn im Kindes- und Jugendalter häufig anzutreffen sind: Störungen der Aufmerksamkeit, der Verarbeitungsgeschwindigkeit und/oder des Gedächtnisses.

Inzwischen gibt es wirksame, gut verträgliche Therapien, die die MS in Schach halten können. Entscheidend für den Krankheitsverlauf ist eine zeitnahe Diagnose und die Einleitung einer medikamentösen Therapie.

Eine systematische Erfassung von Informationen zu MS im Kindesalter hilft uns zu verstehen, was die Krankheit mit den jungen Patienten macht, welche Bedürfnisse sie haben und wie die medizinische Versorgung optimiert werden kann. Zu diesem Zweck haben wir ein schweizweites Register aufgebaut, in dem medizinische Verlaufsdaten von Kindern und Jugendlichen mit MS und anderen entzündlichen Hirnerkrankungen erfasst werden.

Unsere Motivation

Kinder mit MS in der Schweiz brauchen:

  1. eine schnelle Diagnose und eine optimierte, individuelle Versorgung;
  2. erleichterten Zugang zu nationalen und internationalen Studien;
  3. eine Plattform für ihre Anliegen.

Dafür steht unser Projekt und darauf basiert unsere Motivation.

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