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Schweizer MS Register: Medizinische Versorgung

Die Grafik des Monats zeigt auf, welche Fachpersonen die im MS Register erfassten Personen in einem Zeitraum von 12 Monaten aufgesucht haben.

Unterschieden wurde dabei zwischen ärztlichen und nicht-ärztlichen Fachpersonen wie Physiotherapeuten, Psychologen oder Anbietern alternativmedizinischer Behandlungen. Über drei Viertel der Betroffenen suchten in zwölf Monaten mindestens einmal einen Neurologen auf. Dies ist insofern nicht erstaunlich, als dass Jahreskontrollen beim Neurologen durchaus gängig sind.

12 Prozent nahmen gar keine ärztlichen Leistungen in Anspruch, das heisst, sie besuchten weder einen Neurologen noch einen Hausarzt und begaben sich auch nicht in eine Klinik zur Rehabilitation. Diese Angabe zeigt die Bedeutung des MS Registers, denn dieser Gruppe von Betroffenen wird von der MS-Forschung in der Regel nur wenig Beachtung geschenkt.

Mehrfachnennungen waren möglich, eine alternativmedizinische Behandlung, die nicht durch einen Arzt durchgeführt wurde schliesst also einen Besuch beim Hausarzt nicht aus. 21 Prozent der Befragten waren mindestens einmal in 12 Monaten in alternativmedizinischer Behandlung, womit Osteopathie, Akkupunktur, traditionelle chinesische Medizin oder Naturheilkunde gemeint sind.

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