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Das MS-Benefizkonzert begeisterte und vereinte

Das Benefizkonzert der Schweiz. MS-Gesellschaft gehört für viele zu den Höhepunkten in der Adventszeit. Sie schätzen die willkommene Gelegenheit, sich musikalisch auf die Festtage einzustimmen und gleichzeitig eine gute Sache zu unterstützen. Das Chor-Orchester-Ensemble spielte denn auch vor ausverkaufter Tonhalle.

Am Sonntag, 20. Dezember 2015 um 11.00 Uhr begrüsste Patricia Monin, Direktorin der Schweiz. MS-Gesellschaft, die Anwesenden zu einem Weihnachtskonzert, das einen einzigartigen Hörgenuss versprach: Das Orchester Camerata Cantabile unter der Leitung von Christof Brunner brachte zusammen mit der Singgemeinde Pfäffikon und der Chorgemeinschaft Sihlau festliche Opernchöre zur Aufführung. In ihrer berührenden Begrüssungsansprache führte Patricia Monin vor Augen, wie einschneidend sich die Krankheit Multiple Sklerose auf das Leben Betroffener auswirken kann und wie wichtig es ist, ihnen mit Angeboten wie den MS-Gruppenaufenthalten für Schwerbetroffene neuen Mut zu schenken.

Va pensiero

Für ihre Solidarität wurden die Besucherinnen und Besucher mit einem Konzert belohnt, bei dem sich ein Höhepunkt an den nächsten reihte. Vor der Pause wurden unter anderem Werke von Verdi, Rossini, und Wagner aufgeführt. Der zweite Teil des Konzerts umfasste die Nussknackersuite von Tschaikowsky und eine Reihe bekannter Stücke von Giuseppe Verdi. Dem Konzert wurde mit der symbolträchtigen Zugabe «Va pensiero» (Flieg, Gedanke) ein wunderschöner Schlusspunkt gesetzt.

Prof. Kesselring zum Ehrenpräsident ernannt

Nach der Pause galt die Aufmerksamkeit zunächst einem Mann, der sich seit über 30 Jahren unermüdlich für die Belange von Menschen mit MS einsetzt: Prof. Dr. Jürg Kesselring, von 2005 bis 2012 Präsident der Schweiz. MS-Gesellschaft und zuvor während 23 Jahren in verschiedenen Funktionen im Wissenschaftlichen Beirat engagiert. Prof. Kesselring wurde zum ersten und bisher einzigen Ehrenpräsidenten der MS-Gesellschaft ernannt. Gerührt bedankte er sich und erinnerte an die Aufgabe von uns allen, die Gemeinschaft bewusster zu leben und schwächere Mitglieder der Gesellschaft mitzutragen. «Für Betroffene steht MS unter anderem für Mehr Selbstvertrauen und für Nicht-Betroffene steht MS für Mehr Sympathie oder Mehr Support», betonte der Chefarzt Neurologie und Rehabilitation der Klinik Valens und erntete dafür viel Applaus.

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