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Countdown zum Tag der pflegenden Angehörigen

30. Oktober 2020 ist der Tag der pflegenden und betreuenden Angehörigen in der Schweiz. Ihre Zahl wird auf 600’000 geschätzt. Darunter mehrere Tausend Schweizer Haushalte, in denen MS-Betroffene von Angehörigen betreut werden, nicht selten rund um die Uhr und oft bis an die Grenzen der Belastbarkeit. Oder darüber hinaus. «Heldinnen und Helden des Alltags», nannte sie Bundesrat Berset, bei einer Podiumsdiskussion 2019. 2020 macht das Corona-Virus grosse Events unmöglich. Die gebührende Aufmerksamkeit bekommt der Tag bei uns trotzdem: Dank informativer, spannender Inhalte auf unseren Webseiten und auf den sozialen Medien und dank einer Spezial-Infoline am Abend des 30. Oktober. Nachfolgend unser Programm. 

Tag der pflegenden Angehörigen

Wir präsentieren: Eine Auswahl unserer Angebote für Angehörige

Angehörigen Support (für Mitbetroffene, Partner, Familie, Kinder) gibt es von den Beratungsteams via Infoline, E-Mail, Chat. Wir bieten komprimierte Information in Form von Fachartikeln (zum Beispiel «Angehörige - Hilfe bieten und annehmen») und Rat und Tat, schwarz auf weiss, mit den MS-Infoblättern («Entlastungsangebote bei MS»).

Das Forum der MS-Community bietet Angehörigen die Gelegenheit, unter Gleichgesinnten zu diskutieren, sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Wir führen zwei- bis dreiwöchige Gruppenaufenthalte durch, die den Betroffenen einzigartige Tage und den Angehörigen die Möglichkeit zum Durchatmen verschaffen. Veranstaltungen zu physischen Aspekten («Kinaesthetics») und emotionalen Fragen (MS als Härtetest für die Liebe: «Gemeinsam stark, ein Seminar für Paare») sind wichtige Pfeiler unseres Angebots, genau wie der bei Angehörigen extrem geschätzte Kurs «Kraft schöpfen für Angehörige».

Spezial-Infoline zum Tag der pflegenden Angehörigen (Freitag 30. Oktober, 18 bis 21 Uhr)

Unser Beratungsangebot ist umfassend und das ganze Jahr über verschiedenste Kanäle erreichbar und abrufbar. Am Freitag, 30. Oktober steht das Beratungsteam aber exklusiv Angehörigen für Fragen und Gespräche rund um das Thema zur Verfügung, unter 0844 674 636. Von 18 bis 21 Uhr. Stellen Sie alle Fragen, die Sie bewegen und auf die Sie Antworten haben möchten. Im Tessin gibt es ein identisches Angebot von 11 bis 13 Uhr, in der Romandie wird ein Webinar angeboten.

«Kraft schöpfen für Angehörige» - Ein Erfahrungsbericht

Einen Menschen mit MS zu begleiten kann eine kräftemässige Herausforderung sein. Klar, dass wir aus Liebe und Mitgefühl gerne helfen und für den anderen da sind. Damit Hilfsbereitschaft nicht in einer fatalen eigenen Erschöpfung endet, ist ein gutes Kraftmanagement extrem wichtig. Dieses Spannungsfeld ist zentrales Thema dieser Veranstaltung. Unser zum Tage der pflegenden Angehörigen publizierte Erfahrungsbericht zeigt auf, wie die zwei Tage in der Praxis verlaufen können.
>> Seminar «Kraft schöpfen für Angehörige: ein Erfahrungsbericht

«Bewegte Bilder» und bewegende Geschichten zum Thema

Wir werden eine Reihe an Texten und informativ-berührender Videos vorstellen. Mit Fokus auf die Schweiz, auch nochmals den Film «Immer und ewig» von MS-Preisträgerin Fanny Bräuning in den Vordergrund rücken, in dem sie eine Reise ihrer Eltern nach Südeuropa (die Mutter hat MS) und ihr Zusammenleben dokumentiert.

Video-Aufzeichnung: Silvan Rüegg und Fulvia Pulver im Gespräch mit Susanne Kägi

Fulvia Pulver und Silvan Rüegg gewähren einen hautnahen und sehr persönlichen Einblick in ihre Leben als pflegende und betreuende Angehörige. Beide sind «Angehörige» und enge Bezugspersonen von Multiple Sklerose erkrankten Menschen. Fulvia Pulver lebt seit 42 Jahren mit ihrem Ehemann zusammen, die Erkrankung ist seit 1994 auch Teil auch ihres Lebens. Silvan Rüegg hat seine Partnerin vor 17 Jahren kennen gelernt, vor 10 Jahren bekam sie die Diagnose MS, die beider Leben massiv berührt. Gesprächs-Gastgeberin ist Susanne Kägi, Co-Leiterin des Beratungsteams der Schweiz. MS-Gesellschaft.

Video-Kurzportrait des MS-Angehörigen Silvan Rüegg

Ein Video, das nur 2 Minuten und 33 Sekunden lang ist, aber zwei Leben beschreibt – und was die Multiple Sklerose damit gemacht hat - und macht.

(Video: Schweizerisches Rotes Kreuz)
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