Magazin FORTE: In aller Munde – was bei MS derzeit bewegt

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Die Multiple Sklerose hat Eliane Stolls Leben tiefgreifend verändert. Koordinationsstörungen schränken sie im Alltag körperlich stark ein. Dennoch lebt sie ungebremst und unerschrocken – mit der Haltung, sich nicht vorzeitig Grenzen zu setzen.

Die Diagnose Multiple Sklerose (MS) erhielt Eliane Stoll vor über 20 Jahren. Heute prägen Koordinationsstörungen im Rumpf, eine sogenannte Rumpf-Ataxie, ihren Alltag. «Die Beine funktionieren eigentlich noch, doch sie müssen alles auffangen, wenn der Rumpf oben wackelt», beschreibt die 42-Jährige die einschneidenden Symptome.

Das Zusammenspiel der Muskeln ist gestört, Bewegungen lassen sich nicht mehr zuverlässig steuern. Trotz der Herausforderungen blickt sie mit bemerkenswerter Klarheit auf ihren Weg: «Meine MS ist auch nett zu mir. Zum Glück sass ich nicht von heute auf morgen im Rollstuhl. So hatte ich Zeit zu überlegen, wie ich die Dinge am besten angehe.» Im Porträt der neuesten FORTE-Ausgabe erzählt Eliane Stoll, wie sie mit der Erkrankung lebt und welche Strategien ihr im Alltag helfen.

Weitere spannende Beiträge im Magazin FORTE:

Dynamik in MS-Diagnostik und Therapie: Was bedeuten neue Entwicklungen für mich?

Die Diagnose Multiple Sklerose hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Neue Erkenntnisse und Therapien eröffnen Chancen, bringen aber auch Fragen mit sich. Eine fachliche Einordnung kann helfen, aktuelle Entwicklungen im Kontext der individuellen Krankheits- und Lebenssituation zu bewerten. Prof. Dr. med. Dr. phil. Jens Kuhle und Dr. med. Maximilian Einsiedler vom Universitätsspital Basel und der Universität Basel geben Einblick in aktuelle Entwicklungen und deren Bedeutung für MS-Betroffene.

Mehr Daten, bessere Betreuung? Multiple Sklerose im digitalen Zeitalter

Wir leben im digitalen Zeitalter: Computer, Smartphones und zunehmend auch die Künstliche Intelligenz prägen unseren Alltag. Viele fragen sich, ob diese Technologien in der Betreuung von MS-Betroffenen einen konkreten Nutzen haben können. Der Artikel von Dr. med., MSc Jannis Müller, Oberarzt Neurologie Universitätsspital Basel, beleuchtet Chancen und Risiken.

Viele Stimmen, eine starke Gemeinschaft

Am Mitgliederfest der MS-Gesellschaft im Forum Fribourg am Samstag, 6. Juni 2026, wurde eindrücklich sichtbar, was eine starke Gemeinschaft ausmacht: Menschen, die einander Kraft geben, sich austauschen und sich mit grossem Engagement für dieselbe Sache einsetzen. Ein ganz besonderer Moment war die Verleihung des MS-Preises an Florence Malloth aus der Romandie. Sie engagiert sich seit über 27 Jahren ehrenamtlich und mit viel Herzblut in der Regionalgruppenarbeit der MS-Gesellschaft.

Die kulinarische Geschichtenerzählerin

Tanja Grandits ist eine Frau mit vielen Facetten: Sterneköchin, Unternehmerin, Buchautorin und Mutter. Seit vielen Jahren entführt sie ihre Gäste in ihrem Restaurant Stucki in Basel immer wieder aufs Neue in eine unvergleichliche Welt der Aromen und der Freude am Essen. Im Interview spricht sie darüber, was sie inspiriert und wie sie in ihrem fordernden Alltag Energie schöpft – und teilt ein feines Rezept, das sich ganz einfach zu Hause nachkochen lässt.

 

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