MS-Preisträgerin 2026 – Florence Malloth

MS-Preis

Am Mitgliederfest der MS-Gesellschaft vom 6. Juni 2026 im Forum Fribourg wurde Florence Malloth aus der Romandie mit dem diesjährigen MS-Preis ausgezeichnet. Seit über 27 Jahren engagiert sie sich ehrenamtlich und mit viel Herzblut in der Regionalgruppenarbeit der MS-Gesellschaft.

Florence Malloth ist selbst MS-betroffen. Ihre ehrenamtliche Tätigkeit ist eine Geschichte von Begegnungen, Solidarität und langjährigen Beziehungen. Mit ihrer ausgeprägten Menschlichkeit und ansteckenden Energie setzt sie sich dafür ein, Betroffene und Freiwillige der Regionalgruppen einander näher zu bringen. 

Als wichtige Akteurin bei der Gründung der Regionalgruppenkommission im Jahr 2004 und später als Vertreterin der Westschweizer Gruppen engagiert sie sich unermüdlich für die Stärkung des Dialogs zwischen der MS-Gesellschaft und den Regionalgruppen. Dank ihrer Erfahrung, insbesondere aus ihrem Wirken in der Regionalgruppe «Arc-en-ciel» in Lausanne, versteht sie die Lebensrealität der Betroffenen und deren Angehörigen sehr gut.

Florence Malloth bedankte sich herzlich für den MS-Preis: «Ich bin wirklich sehr gerührt. Es ist für mich eine Anerkennung und eine Ehre. Meine Geschichte mit der MS-Gesellschaft begann schon vor langer Zeit. Seit 37 Jahren lebe ich mit MS, und die Gründung der Regionalgruppe «Arc-en-ciel», 10 Jahre nach meiner Diagnose, kam für mich genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich habe mich sofort engagiert, hatte sofort Lust, etwas zu bewegen. Dieses Engagement hat meinem Leben über die Jahre hinweg einen Sinn gegeben. All diese Momente des Austauschs, der Freundschaft, des Miteinanders, der Freuden, der Schwierigkeiten, des Suchens nach Lösungen und des Füreinander-Da-Seins bedeuteten mir wirklich sehr viel. Und man kann sagen, dass die MS-Gesellschaft auch meine Familie ist.»

Die MS-Gesellschaft gratuliert Florence Malloth herzlich zum MS-Preis 2026!

 

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