Lebensqualität im Fokus: Lesen Sie das neue Magazin FORTE

FORTE Magazin

Bei Multipler Sklerose kann sich die Lebensqualität von Betroffenen immer wieder verändern. Sie sind gefordert, ihren Alltag mit viel Widerstandskraft selbstbestimmt zu gestalten und wertvolle Momente zu bewahren. So auch Claudia Tschannen, die trotz fortschreitender MS immer wieder Wege findet, hoffnungsvoll zu bleiben.

Seit 27 Jahren lebt Claudia Tschannen mit Multipler Sklerose, die ihr Stück für Stück Mobilität und Freiheit nimmt. Seit fünf Jahren ist sie auf einen Rollstuhl angewiesen. «Ich denke auch nach so vielen Jahren immer noch, dass die MS nicht zu mir gehört. Aber ich kann sie ja nicht abschütteln. Ich bin extrem dankbar, dass mein Kopf denken kann, und ich dadurch auch Dinge schaffe, die über die körperlichen Möglichkeiten hinausgehen», erzählt sie im Porträt.

Und sie gewährt wertvolle Einblicke in ihren Alltag auf ihrem Bauernhof: wie ihre Familie sie trägt, was ihr Kraft und Hoffnung gibt, wie sie den täglichen Herausforderungen der fortschreitenden Krankheit begegnet und wie das Angebot der MS-Gesellschaft sie begleitet.

Weitere spannende Beiträge im Magazin FORTE:

Glücksmomente

Um Glücksmomente und den Einfluss des eigenen Umgangs mit MS auf die Zufriedenheit geht es im Fachartikel von Prof. Iris-Katharina Penner – und darum, warum «Resilienz» und «Akzeptanz» Schlüssel für eine lebensbejahende Haltung sein können.

Multiple Sklerose kennt kein Alter

Der grössere Teil der Betroffenen altert mit einer bestehenden MS-Diagnose; ein kleinerer Teil erhält die Diagnose erst in der zweiten Lebenshälfte. Welche Folgen hat das Zusammenspiel von MS und altersbedingten Veränderungen für Diagnose, Therapie und Lebensqualität? Antworten im Fachinterview mit Prof. Thomas Berger.

Lebensqualität als Indikator für den Krankheitsverlauf bei MS

Wie es MS-Betroffenen wirklich geht, zeigt sich nicht immer in Zahlen. Die gängige EDSS-Skala erfasst vor allem körperliche Einschränkungen. Eine Langzeitstudie des Schweizer MS Registers zeigt nun: Veränderungen in der erlebten Lebensqualität können wichtige Hinweise auf eine Verschlechterung des Krankheitsverlaufs liefern.

Mit Herz und Stimme klangvoll durchs Leben

Sandra Studer ist seit Jahrzehnten eine feste Grösse in der Schweizer Kulturlandschaft – als Sängerin, Moderatorin und Schauspielerin. Im Mai dieses Jahres glänzte sie als Co-Moderatorin beim Eurovision Song Contest in Basel. Im Promi-Interview blickt sie auf diesen besonderen Moment zurück und spricht über die zentrale Rolle, die Musik in ihrem Leben spielt.

 

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