Hoffnung auf die MS-Forschung – jetzt im neuen Magazin FORTE

FORTE Magazin

Vor 20 Jahren erhielt Peter Leuthold die Diagnose Multiple Sklerose. Die Hoffnung auf möglichst wenige körperliche Einschränkungen wich seither einer neuen Realität: Beim zweifachen Vater verläuft die Krankheit heute sekundär-progredient – langsam, aber stetig verschlechternd. In diesem Porträt erzählt er, was er loslassen musste und welche neuen Wege er gefunden hat.

Die Multiple Sklerose schränkt Peter Leuthold immer mehr in seiner Bewegungsfreiheit ein, er ist permanent auf einen Rollstuhl angewiesen. Doch der 45-Jährige nimmt das Leben mit seinem unerschütterlichen Humor und beeindruckender Widerstandsfähigkeit beim Wort: «Trotz meiner Einschränkungen bin ich fast immer gut gelaunt – und ich versuche, das Beste daraus zu machen», verrät er.

Eine wichtige Stütze ist für Peter Leuthold sein Umfeld: Seine beiden Kinder, seine Partnerin, Familie und Freunde stärken ihm den Rücken. Halt geben ihm auch die Angebote der MS‑Gesellschaft – besonders die Gruppenaufenthalte, auf die er sich jedes Jahr aufs Neue freut. Gleichzeitig setzt er grosse Hoffnung in die Forschung: «Ich hoffe immer auf ein MS-Wunder. Dass es einmal ein Medikament gibt, mit dem ich wieder normal gehen kann, ist wohl unrealistisch. Aber ich hoffe sehr, dass man etwas findet, das eine Verschlechterung verhindert. Das wäre schön.»

Weitere spannende Beiträge im Magazin FORTE:

Der faszinierende Dialog zwischen Darm und Gehirn

Der Darm als zweites «Gehirn»? In ihrem Fachartikel gibt Prof. Dr. med. Caroline Pot Einblick in den Dialog zwischen Darm und Gehirn – und zeigt, warum sein Einfluss weit über die Verdauung hinausgeht. Die Darmflora mit Milliarden von Mikroorganismen steht in ständigem Austausch mit dem Gehirn und prägt auch das Immunsystem mit – ein zentraler Faktor bei Multipler Sklerose (MS).

McDonald-Diagnosekriterien für MS – was sich ändert

Multiple Sklerose ist eine chronische Erkrankung, bei der das Immunsystem zu Entzündungen in Gehirn und Rückenmark führt. Um die Diagnose möglichst früh und sicher stellen zu können, nutzen Neurologinnen und Neurologen die sogenannten McDonald-Kriterien, eine Art Leitfaden, der anhand von Symptomen, Bildgebung und Laborwerten festlegt, ob eine MS vorliegt.

Blick hinter die Kongress‑Kulissen

Bereits zum 28. Mal hat das «MS State of the Art Symposium» stattgefunden – der bedeutendste Fachkongress in der Schweiz rund um MS. Wie entstehen die inhaltlichen Schwerpunkte, was bietet er den Teilnehmenden und worin liegt der Mehrwert für Betroffene? Dr. med. Lara Diem und Prof. Dr. Britta Engelhardt geben einen Blick hinter die Kulissen.

The WAM and only

Er ist ein Ausnahmetalent, ein Original: Walter Andreas Müller – mehrfacher Prix Walo-Preisträger, Publikumsliebling in Parodien, Komödien, Theaterstücken und Musicals, die Stimme von Globi, Radiomoderator und Autor. Im Promi-Interview blickt er auf seinen 80. Geburtstag auf der Bühne zurück und verrät, welchen Traum er noch hat.

 

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