Bernhard Hemmer von der technischen Universität München ging auf die genetischen Faktoren von MS ein. Verstehe man woher die MS komme, könne man auch bessere individuelle Therapien entwickeln.
Dieses Jahr setzten sich die Referierenden und das Publikum mit verschiedenen Herausforderungen in der MS-Behandlung auseinander. Das State of the Art Symposium ist ein Kongress mit internationaler Ausstrahlung. Entsprechend sind einige Referenten und Referentinnen aus dem Ausland eingeladen. So auch Dr. Melinda Magyari aus Kopenhagen, die Leiterin des dänischen MS-Registers, die auf die Thematik MS im Alter einging:
Melinda Magyari: Facing Challenges with MS and Old Age
Bernhardt Hemmer: What have we learned from Genetic Studies in MS?
Im Gegensatz zu den meisten europäischen Nachbarländern verfügt die Schweiz über eine eigene Zulassungsbehörde, die Swissmedic. Dies führt zu einigen Unterschieden in der Verfügbarkeit und Anwendung von Therapien. Prof. Andrew Chan vom Inselspital Bern präsentierte die vom Wissenschaftlichen Beirat erarbeitete Übersicht dieser Diskrepanzen, die zusätzlich wichtige Hinweise zur Vergütung einzelner Therapien durch die Versicherer enthält.
Andrew Chan: A Swiss Treatment Consensus for MS
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