Schon vom Perron des Bahnhofs Effretikon war das Festgelände gut sichtbar: Rote Ballone tanzten im Wind, und ein rotes Banner präsentierte die Vision der MS-Gesellschaft: «Wir sind DAS Haus und DER Kompass bei MS in der Schweiz.»
Um kurz nach halb zwölf Uhr fiel der Startschuss zum Fest: Auf das Kommando von Comedian René Rindlisbacher zählte das Publikum «Drei, zwei, eins…», und schon wurde das rote Band unter grossem Jubel durchschnitten – damit war das MS-Zentrum offiziell eingeweiht.
Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher – darunter Betroffene, deren Angehörige, Unterstützerinnen und Unterstützer sowie viele Interessierte und Nachbarn – wurden mit einem bunten Programm belohnt. Im Fokus standen ganz klar das Feiern und der Austausch untereinander. Stände mit kulinarischen Leckereien vom Grill, Baos und Pinsa, eine Hüpfburg und Kinderschminken für die Kleinsten luden zum Verweilen ein.
Ein informativer Rundgang bot viel zu entdecken: über die Krankheit, das umfassende Angebot der MS-Gesellschaft. Von Beratung und Veranstaltungen über Regionalgruppen bis hin zur Unterstützung innovativer MS-Forschung und vieles mehr. Selbst ein kurzer Regenguss konnte die festliche Stimmung nicht trüben. Aber sehen Sie selbst im Video – Bilder sagen oft mehr als tausend Worte.
In Effretikon angekommen
Seit Anfang 2025 ist die MS-Gesellschaft mit ihrem Deutschschweizer Standort in Effretikon zu Hause. Das neue Zentrum bietet mehr Raum und Möglichkeiten, um noch besser auf die Bedürfnisse von Menschen mit MS einzugehen – ebenso wie auf jene von Angehörigen und Regionalgruppen. Ziel war es, optimale Bedingungen und den bestmöglichen Standort zu schaffen: mit mehr Platz, barrierefreien Räumlichkeiten und einer verbesserten Verkehrsanbindung.
«Wir wurden in Effretikon enorm herzlich willkommen geheissen. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Vertreterinnen und Vertreter von Illnau-Effretikon! Bis zum neuen Zentrum war es ein langer Weg durch verschiedene Stationen, bei dem wir von allen Seiten hervorragend unterstützt wurden. Nun haben wir ein Zentrum, das den Bedürfnissen von Menschen mit MS gerecht wird», freut sich Patricia Monin, Direktorin der MS-Gesellschaft.
Tausendfacher Dank
Die MS-Gesellschaft bedankt sich von Herzen bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, Organisationen und Institutionen für ihre grosszügige Hilfe, ohne die die Realisierung des neuen MS-Zentrums nicht möglich gewesen wäre. Ein grosses Dankeschön geht auch an alle, die das Einweihungsfest zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.