2.5 Millionen Euro EU-Förderung für Schweizer Forschungsprojekt

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Prof. Britta Engelhardt, Neuroimmunologin am Theodor Kocher Institut der Universität Bern und Co-Präsidentin des Medizinisch-wissenschaftlichen Beirats der Schweiz. MS-Gesellschaft, wird vom Europäischen Forschungsrat (ERC) mit einem ERC Advanced Grant ausgezeichnet.

Da sie sich entschieden hat, ihr Forschungsprojekt an der Universität Bern durchzuführen, wird dieses nicht von der EU, sondern vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) finanziert.

Ihr auf die Dauer von 5 Jahren und mit 2,5 Millionen Euro gefördertes Projekt wird untersuchen, wie verschiedene Hirnbarrieren das Zentrale Nervensystem (ZNS) in unterschiedliche Bereiche einteilen, so dass sie für das Immunsystem unterschiedlich zugänglich sind.

«Unser Projekt wird Wissenslücken zur Anatomie der einzelnen Blut-Hirn-Schranken und ihrem zellulären und molekularen Aufbau schliessen», sagt dazu Prof. Engelhardt.

Der MS-Gesellschaft und speziell deren Medizinisch-wissenschaftlichem Beirat (MSAB) ist Prof. Engelhardt seit Jahren eng verbunden. Zusammen mit Prof. Cristina Granziera (Universitätsspital Basel) bildet sie ein eingespieltes Frauen-Duo, das das Gremium kompetent und motiviert führt.

Für ihr jahrelanges, unermüdliches Engagement in der Erforschung der Blut-Hirn-Schranke hatte Britta Engelhardt im Januar 2025 den zum zweiten Mal verliehenen Forschungspreis der Schweizerischen Multiple Sklerose Gesellschaft in Höhe von 100‘000 CHF erhalten.  

Herzliche Gratulation – wir wünschen ganz viel Erfolg und neue Erkenntnisse aus dem Projekt.

 

Mehr zum geförderten Projekt, den Rahmenbedingungen und über Prof. Engelhardt:
LInk