Häufigste Fragen

Häufigste Fragen

Sie haben Fragen zum Thema Multiple Sklerose? Wir haben Antworten! Zögern Sie nicht, unsere Berater zu kontaktieren!
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  • Was ist Multiple Sklerose (MS)?

    MS ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark), die meist im frühen Erwachsenenalter auftritt. Die genaue Ursache von MS ist trotz intensiver Forschung nach wie vor nicht bekannt.

    Bei 80% der Betroffenen zeigen sich die ersten Symptome im Alter von 20 - 40 Jahren. Es können vielfache Symptome und Behinderungen einzeln oder in Kombination auftreten. Die Störungen betreffen verschiedene Körperfunktionen wie zum Beispiel Seh- und Gleichgewichtsstörungen, Lähmungen an Beinen, Armen und Händen, Schmerzen sowie Blasen- und Darmstörungen. Viele MS-Betroffene leiden zusätzlich unter grosser Müdigkeit, Sensibilitätsstörungen und Konzentrationsschwächen.

    Die heute existierenden Therapieangebote können den Verlauf der Krankheit nur mildern, bei einigen MS-Betroffenen wirken sie gar nicht.

    Mehr über die Krankheit

  • Bedeutet Multiple Sklerose ein Leben im Rollstuhl?

    Nein, nur weniger als die Hälfte der Betroffenen benötigt im Verlauf der Krankheit einen Rollstuhl, und dies nicht permanent.

    Bei starken Gehbehinderungen kann der Rollstuhl auch hilfreich sein, indem er eine grössere Bewegungsfreiheit sicherstellt und damit eine bessere Teilnahme am Sozialleben ermöglicht.

  • Was sind die häufigsten Beschwerden zu Beginn einer MS?

    Das ist von Patient zu Patient sehr verschieden. Zu den häufigen Erstsymptomen einer MS gehören: Sehstörungen, Doppelbilder, Gefühlsstörungen in Armen oder Beinen, Gang- und Gleichgewichtsstörungen und Kraftlosigkeit.

    Mehr zu den Symptomen bei MS

  • Wie sieht die medizinische Behandlung aus?

    Die MS-Behandlung basiert auf drei verschiedenen Ebenen:
    Die Basistherapie ist eine Dauertherapie und wirkt mindernd auf die MS und das Fortschreiten der Krankheit.
    Die Schubtherapie wird im Schub verabreicht und lindert die akute Entzündung und Symptome.
    Symptome werden individuell mit entsprechenden Medikamenten und/oder z.B. Physiotherapie behandelt.

    Mehr zu Behandlungsmethoden

  • Komplementärmedizinische Behandlung – was weiss man?

    Es gibt zahlreiche Methoden aus der Komplementärtherapie - und medizin, die auch bei MS eingesetzt werden. Bisher fehlt aber der wissenschaftliche Nachweis, dass diese Therapien den Krankheitsverlauf bremsen.

    Für einzelne Symptome und in Begleitung einer schulmedizinischen Betreuung können die Komplementärtherapie und/oder -medizin einiges bieten. Betroffene haben die schwierige Aufgabe, die richtige Therapie zu finden und sollten dabei stets auf die Kosten achten.

    Mehr zu ergänzenden Therapieformen

  • MS und Kinderwunsch – was muss ich beachten?

    Eine Multiple Sklerose ist kein Grund, auf Kinder zu verzichten.

    Medizinisch gesehen spricht nichts gegen eine Schwangerschaft und Geburt bei MS. Am besten ist es, wenn die Schwangerschaft in einer ruhigen Phase der Erkrankung stattfindet und einer stabilen Partnerschaft entspringt. Besprechen Sie mit Ihrem Neurologen, ob Medikamente vorher abgesetzt werden müssen. Der Neurologe und die Gynäkologin sollten im fachlichen Austausch stehen.

    Mehr zur Schwangerschaft bei MS

  • Wie erkläre ich meinem Kind MS?

    Für Kinder stellt der Umgang mit MS im eigenen Umfeld eine besondere Herausforderung dar, aber auch für Eltern mit MS, die ihren Kindern die Krankheit erklären müssen.

    Kinder sollen über die Erkrankung kindsgerecht informiert werden. Unsere Kinderwebseite spricht vor allem Kinder von 6 bis 11 Jahren an. Begleitet von Figuren, führt die Seite unterhaltsam und spielerisch durch ausgewählte Themen und Alltagssituationen.

    www.ms-kids.ch
    www.sep-enfants.ch
    www.sm-infanzia.ch.

  • Sag ich’s meinem Arbeitgeber?

    Bei bestehendem Arbeitsverhältnis besteht keine gesetzliche Mitteilungspflicht. Es ist jedoch wichtig zu überlegen, wann und wem im Betrieb die Diagnose mitgeteilt werden sollte.

    Zu Bedenken gilt, dass das Vertrauen, die Kollegialität oder die Arbeitsplatzgestaltung eine wichtige Rolle spielen im Arbeitsverhältnis. Resultieren aus den Beschwerden jedoch Gefahren für sich oder andere (Beispiel Kranfahrer mit Gleichgewichtsstörungen und Sehstörungen), ist eine Mitteilung angezeigt. Einem zukünftigen Arbeitgeber muss alles, was auf die Ausübung der Stelle Einfluss hat, mitgeteilt werden.

  • Wie bin ich finanziell abgesichert?

    Das hängt von Ihrer aktuellen Situation ab und kann nicht generell beantwortet werden. Es lohnt sich ein Gespräch mit unseren Sozialberaterinnen und Sozialberatern zu suchen, um im Dschungel der Sozialversicherungen nicht den Überblick zu verlieren.

    Nur so viel:
    Bei Arbeitsunfähigkeit sollten Sie in einem bestehenden Arbeitsverhältnis üblicherweise An-spruch auf Krankentaggelder/Lohnfortzahlung besitzen. Dieser ist abhängig von gesetzlichen Vorgaben, Arbeitgeber und Art des Arbeitsverhältnisses.

    Sind Sie arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht: Bitte Übertritt in eine Einzeltaggeldversi-cherung prüfen, dies ist innert 30 Tagen nach Austritt ohne Gesundheitsprüfung möglich.

    Die Invalidenversicherung unterscheidet zwischen Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit. Dies ist wichtig zu wissen. Erst bei bestehender Erwerbsunfähigkeit werden Rentenansprüche geprüft.

    Mehr zu Arbeit und Beruf

  • Wer hilft mir?

    Die MS-Gesellschaft ist für Sie da!

    Scheuen Sie sich nicht frühzeitig, d.h. schon bei Diagnoseverdacht oder bestätigter Diagnose den Kontakt zu den Sozialberaterinnen und Sozialberatern zu suchen. So vermeiden Sie mögliche missliebige Entwicklungen und haben in schwierigen Situationen einen Ansprechpartner.

    Für den Erstkontakt wählen Sie unsere MS-Infoline: 0844 674 636