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Erfahren Sie Neues und Interessantes aus der MS-Fachwelt.

Die Schweiz. MS-Gesellschaft veröffentlicht regelmässig Fachartikel zu Multipler Sklerose und Themen, die für MS-Betroffene interessant sind. Die Artikel sind allesamt von Fachpersonen verfasst und berichten Aktuelles aus der Forschung oder beleuchten Alltagsthemen, die Menschen mit MS betreffen können.

Risikofaktoren Vitamin D Mangel und Breitengrad

Eine zu geringe Sonneneinstrahlung und der damit verbundene Mangel an Vitamin D wurde in der Wissenschaft schon länger als ein Risikofaktor für die Entwicklung von Multipler Sklerose (MS) betrachtet. Eine neue Studie belegt nun, dass ein deutlicher Sonnenlichtmangel auch das Risiko für MS-Rückfälle und eine Behinderungszunahme erhöhen kann.

Aktuelles zur progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML)

Seit einigen Jahren ist bekannt, dass bestimmte MS-Medikamente das Risiko erhöhen, an einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML) – einer voranschreitenden Entzündung im zentralen Nervensystem – zu erkranken. Prof. Dr. med. Renaud Du Pasquier, Universitätsspital Lausanne, berichtete am «MS State of the Art Symposium» über neue Erkenntnisse im Zusammenhang mit dieser Erkrankung. 

Wissen zum Coronavirus und Covid-19 sammeln

Prof. Dr. Jan Fehr und Prof. Dr. Milo Puhan der Universität Zürich sprachen in ihrem «Ping-Pong-Referat» am «MS State of the Art Symposium» darüber, wie seit Ausbruch der Corona-Pandemie in verschiedenen Bereichen Wissen zur Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus und der Erkrankung Covid-19 gesammelt wird. Wissen, von dem auch Menschen mit MS profitieren können.

Covid-19 bei Menschen mit MS: Starke Beteiligung der Schweiz in einem internationalen Register

Ein Teil des europäischen Patientenregisters LEOSS ist speziell Menschen mit MS gewidmet. Sechs Schweizer MS-Zentren beteiligen sich rege an der Sammlung der notwendigen Angaben. PD Dr. med. Robert Hoepner, Universitätsspital Bern, informierte am «MS State of the Art Symposium» stellvertretend für alle teilnehmenden Schweizer Zentren darüber, welche Schlussfolgerung aus diesen Daten bisher gewonnen werden konnten.

Neue Therapien

Zu den traditionellen Programmpunkten eines jeden «MS State of the Art Symposiums» gehört ein Überblick über die neusten therapeutischen Entwicklungen. Speziell in diesem Jahr war, dass es nicht nur in Bezug auf die MS etwas zu berichten gab, sondern auch zur Therapie der Neuromyelitis-Optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD). 

Aktuelle Forschungsprojekte vorgestellt

Am «MS State oft he Art Symposium» präsentieren üblicherweise verschiedene Forschungsgruppen die bisherigen Resultate ihrer Arbeit in Form eines Posters. Die virtuelle Durchführung des Symposiums in diesem Jahr erforderte eine andere, kreative Lösung. Der «Poster Blitz» wurde ins Leben gerufen.

MS und Impfungen

Der Vortrag von PD Dr. Matthias Mehling, Universitätsspital Basel, am «MS State of the Art Symposium» machte deutlich, dass Impfungen nicht für das Auftreten einer MS verantwortlich sind und dass sie auch keine Schübe auslösen. Er zeigte aber auch auf, dass Menschen mit MS gegen viele Erkrankungen geimpft werden können und dass dies sogar zu empfehlen ist.

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