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18th State of the Art Symposium

Welchen Einfluss haben Begleiterkrankungen und Umwelteinflüssen auf das Risiko und den Krankheitsverlauf von MS? Welche neuen Behandlungsansätze könnten sich schon in der näheren Zukunft eröffnen? Das 18. State of the Art Symposium am Samstag, 30. Januar im KKL Luzern bot 240 Teilnehmenden eine perfekte Bühne, um sich über diese aktuellen Themen auszutauschen.

Wie wirken sich genetische und äussere Faktoren auf das Risiko und den Verlauf von MS-Erkrankungen aus?

Nach den Begrüssungen durch Prof. Dr. Britta Engelhardt, Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats der Schweizerischen MS-Gesellschaft, und durch Dr. Christoph Lotter, Vizedirektor der MS Gesellschaft, stellten international anerkannte Experten neue Ergebnisse zum Zusammenspiel von genetischen Faktoren und Umwelteinflüssen vor. Fragen wie: «Erhöhen Rauchen, Vitamin-D-Mangel oder hormonelle Empfängnisverhütung das Erkrankungsrisiko und die Schubhäufigkeit?» oder «Sind Impfungen für Menschen mit MS wirksam und sicher?» standen dabei im Zentrum. Den Abschluss des morgendlichen Programmes bildete ein aktueller Überblick zu neuen Behandlungsmöglichkeiten und der sich verändernden MS-Behandlungslandschaft.

Von der Grundlagenforschung zur täglichen Behandlungspraxis

In den Workshops am Nachmittag stand die sowohl neue Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung als auch die tägliche Behandlungspraxis im Vordergrund. Die Teilnehmer setzten sich zum Beispiel damit auseinander, wie sich das Risiko von bestimmten Nebenwirkungen bei der Behandlung der Multiplen Sklerose besser abschätzen lässt, oder wie biologische Tests eingesetzt werden können, um den Verlauf einer MS-Erkrankung auf den Patienten zugeschnitten zu begleiten. Sie lernten neue Wirkstoffe kennen, die Nervengewebe schützen könnten, und diskutierten über die Schwierigkeiten und das Potenzial, die das Messen des Gehirnschwunds MS-Betroffener bieten kann.

«Mir gefällt das vielfältige Symposiumsprogramm. Die besprochenen Themen geben uns einen Einblick in den neusten Stand der Forschung. Sie sind für uns Ärzte aber auch sehr relevant für die tägliche Praxis.» – Symposiumsteilnehmerin Romandie

«Ich nehme zum ersten Mal am State of the Art Symposium teil und bin beeindruckt von der Qualität der Vorlesungen. Ich bin gespannt auf das weitere Programm und hoffe, am nächsten Symposium ebenfalls teilnehmen zu können.» – Symposiumsteilnehmerin Deutschschweiz

Weiterbildung durch direkten Austausch

Die Präsentationen und Workshops in kleineren Gruppen wurden allesamt von lebhaften Diskussionen begleitet. Die Teilnehmenden zeigten sich beeindruckt über die Qualität der Vorträge und bewerteten das Gehörte als sehr nützlich für die tägliche Praxis. Erneut konnte den Teilnehmern ein breites Spektrum an aktuellen Vorträgen aus Forschung und klinischer Anwendung geboten werden.

Die Organisation des 18. State of the Art Symposiums wurde finanziell und ohne Einfluss auf die inhaltliche Gestaltung unterstützt von Bayer Health Care (Pharmaceuticals), Division der Bayer (Schweiz) AG; Biogen Switzerland AG; Genzyme a Sanofi Company; Merck Serono, Division von Merck (Schweiz) AG; Novartis Pharma Schweiz AG und TEVA Pharma AG.

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