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Neudiagnose MS

Die Reaktionen auf die Diagnose MS können sehr unterschiedlich ausfallen. Die einen Menschen geraten in eine tiefe Krise, während die anderen dazu neigen, alles von sich weg zu schieben. In jedem Fall jedoch bringt die Diagnose viel Veränderung, Ungewissheit, offene Fragen und schwierige Gefühle mit sich.

Am Anfang stehen oft langwierige medizinische Untersuchungen und Tests. Wissen kann helfen, Ängste zu reduzieren. Deshalb ist es in dieser Phase hilfreich, sich möglichst gut über die Krankheit zu informieren, zum Beispiel auch auf dieser Website.

Die MS-Diagnose ist oft verbunden mit Gefühlen wie Angst und Wut, aber auch mit Ohnmachts- und Schuldgefühlen oder Trauer. Solche Gefühle sind eine normale Reaktion auf die Diagnose-Eröffnung und treten bei vielen Betroffenen auf.

Ein anhaltendes Gefühl von Hilflosigkeit und Ausweglosigkeit hingegen, Energie- und Motivationsmangel oder verändertes Ess- und Schlafverhalten können auch Zeichen einer Depression sein. In diesem Fall ist es wichtig, Kontakt mit einer Fachperson aufzunehmen.

Da alle Betroffenen die Phase der Diagnose-Eröffnung erlebt haben, ist es hilfreich, sich untereinander auszutauschen: Mit seinen Schwierigkeiten und Fragen nicht alleine zu sein, kann entlastend wirken.

MS-Betroffene, die schon länger erkrankt sind, können auch wichtige Tipps für den Alltag geben oder einfach Gesprächspartner sein.

Eine gute Möglichkeit, sich online mit Gleichgesinnten auszutauschen, bietet unser Online-Diskussionsforum MS Treffpunkt. Eine unserer Regionalgruppen oder eine Selbsthilfegruppe ist die richtige Wahl für einen persönlichen Austausch mit anderen Betroffenen.