Ernährungsempfehlungen und Diäten für Menschen mit schweren Erkrankungen wie MS gibt es viele. Bisher fehlt jedoch der wissenschaftliche Nachweis, dass sie den Verlauf einer MS bremsen. Seien Sie daher skeptisch bezüglich Diäten mit Heilungsversprechen.
Eine ausgewogene Ernährung fördert das Wohlbefinden und hilft bei eingeschränkter Bewegung und Verdauungsproblemen.
Für Herz-Kreislauf-Probleme und entzündliche rheumatische Erkrankungen ist erwiesen, dass diätetische Massnahmen Entzündungsprozesse im Körper vorbeugen oder diese abschwächen können.
Dabei handelt es sich um eine Ernährungsweise, bei der entzündungsfördernde, gesättigte Fette (omega-6-Fettsäuren) vermieden und durch andere ersetzt werden (omega-3-Fettsäuren).
In Analogie nimmt man an, dass auch MS-Patienten von dieser Ernährungsweise profitieren könnten.
Für eine ausgewogene Ernährung, bei der entzündungs-fördernde Fette vermieden werden, genügen einfache Regeln
Viele industriell gefertigte Backwaren (Teig, Aufbackbrote etc.) enthalten Fette, die aus Schlachtabfällen gewonnen werden. Diese Produkte enthalten somit versteckte tierische Fette, die man besser meidet.
Fertigprodukte enthalten meist zu viel Salz. Achten Sie darauf, dass Sie genügend trinken.